Sinniges:

 

Unwort des Jahres 2009 kreiert von Franz Sieger im Zuge der gigantischen Wirtschaftskrise 2009

 

„Eigentaschenhelfer“

 

Bezieht sich auf die zahlreichen Abschöpfungen von Banken (Verlusten) die Abschöpfung der Unternehmen (Kurzarbeit, Entlassungen) verbunden mit

Preiserhöhungen generell und vor allem der Energieunternehmen sowie die Kostenbilanz / Effizienz unserer Beamten und Politiker zu der hierzu noch

Niemand eine Rechnung aufgemacht hat.

Stichwort: Das Volk (Die Masse) wird immer ärmer und niemand kümmert sich darum.

 

 

Unwort des Jahres 2009 das tatsächlich gewählt wurde

 

"Betriebsratsverseucht"

 

Seit 1991 wählt eine Jury aus Vorschlägen einen sprachlichen Missgriff zum "Unwort des Jahres".

"Betriebsratsverseucht" ist das Unwort des Jahres 2009. Das gab die unabhängige Jury unter Leitung des Sprachwissenschaftlers Horst Schlosser in Frankfurt am Main bekannt. Die Wahrnehmung von Arbeitnehmerinteressen "stört" zwar viele Unternehmen, sagte Schlosser. Dies als "Seuche" zu bezeichnen, sei aber ein zumindest sprachlicher Tiefpunkt im Umgang mit Lohnabhängigen.

In der ARD-Sendung "Monitor" im Mai vergangenen Jahres habe ein Mitarbeiter einer Baumarktkette berichtet, dass die Bezeichnung "betriebsratsverseucht" von Abteilungsleitern verwendet werde, wenn ein Mitarbeiter von einer Filiale mit Betriebsrat in eine Filiale ohne Betriebsrat wechseln wolle, erklärte die Jury. In der neuen Filiale könnte ihm den Aussagen zufolge vorgehalten werden, dass sein bisheriges Vertrauen in eine Arbeitnehmervertretung die Einstellung gefährde.

Auf den weiteren Plätzen für das Unwort des Jahres kamen die Begriffe "Flüchtlingsbekämpfung", "intelligente Wirksysteme" und als sogenanntes Börsenunwort "Bad Bank".